30.9.2010

Unterwegs in einem langen Land

»Schweden – das ist ja ein langes Land.« Mit diesem Seufzer aus Tucholskys Sudelbuch lassen sich noch heute rudimentäre Geographiekenntnisse über Skandinavien vortäuschen. Über 1574 Kilometer erstreckt sich Tucholskys Wahlheimat – von Trelleborg im Süden bis Kiruna im Norden. Soweit wie von München bis kurz vor Palermo. Wer sich auf die Spuren Tucholskys in Schweden begibt, muss diese Distanz jedoch nicht komplett überwinden. Zum Glück bewegte er sich nur im Süden des Landes, auf und unterhalb der Linie zwischen Stockholm im Osten und Göteborg im Westen. Zwischen Juli 1928 und Dezember 1935. Zwischen fruchtbarer schriftstellerischer Produktion und zerstörter Existenz.

Tucholsky näherte sich peu à peu dem Norden. Im Sommer 1927 zog es ihn zunächst nach Dänemark, wo er in Morgenstrup-Kro per Lou den Sammelband Mit 5 PS zusammenstellte. Im nächsten Jahr ging es dann ins nordöstlich gelegene Nachbarland. Über Malmö und Ystad (wo Kommissar Wallander nicht einmal geboren war) kam er nach Kivik (sprich: Chivik), einem beschaulichen Küstenort in der Provinz Skåne län (Schonen). Knapp sechs Wochen hielt sich Tucholsky dort auf. Von einer Apfelmosterei und einem »kleinen buckligen Mädchen« abgesehen gab es wenig Ablenkung.

Es ist ganz still, und ich habe zwei kleine Zimmer in einem Häuschen, und es sind nur 10 Leute da, und hier ist nun mal ausnahmsweise ruhig. Der Strand ist mäßig, aber ich brauche ihn nicht.

schrieb er an seine Frau Mary am ersten Tag. Und notierte am nächsten: »Ablenkung ist hier nicht; es kann kaum jemand deutsch, und ich spiele Grammophon und Schreibmaschine, immer abwechselnd.« Trotz der ersehnten Ruhe gelang es ihm nicht, seine geplanten literarischen Projekte umzusetzen. Ein Theaterstück über Christoph Kolumbus wollte er schreiben und einen weiteren Sammelband zusammenstellen, wovon er nur letzteres schaffte (Das Lächeln der Mona Lisa).


Kivik: Noch immer ein ruhiger Ort an der Küste Schonens.

Wo mag Tucholsky damals gewohnt haben?, fragt man sich bei Besuch des immer noch beschaulichen Ortes. Als Adresse gab er damals »Kvasa Solbad« an. Was es damit auf sich hat, klärte der im vergangenen Jahr gestorbene Schweden- und Tucholsky-Kenner Jochen Reinert einmal auf:

Kvasa Solbad bestand im wesentlichen aus einem Badehäuschen, aufgestellt vom damals unternehmenslustigsten Kiviker, dem schwedischen »Apfelkönig« Henric Åkesson. Unweit des »Steinkopfs« ist an einem stattlichen Haus eine Erinnerungstafel für den Obstbau-Pionier zu sehen. War Tucholsky wirklich hier, wie eine Briefstelle vermuten läßt? Die freundliche Hausherrin Gunhild Åkesson weiß zu berichten: »Ja der deutsche Schriftsteller hat hier einen Sommer gewohnt und geschrieben, in den beiden vorderen Zimmern des Hauses.«

Der »Steinkopf« (schwedisch: Stenshuvud) ist ein schöner Nationalpark mit durchaus nicht »mäßigem« Strand. Die Apfelmosterei ist bei den alkoholgegängelten Schweden natürlich sehr beliebt. Reinert hat sogar herausgefunden, wer das »bucklige Mädchen« war, mit dem Tucholsky häufig spazieren ging: Eine junge Berlinerin, die bei ihren schwedischen Verwandten Urlaub machte.


Der Stenshuvud ragt mit seinen Felsen bis an Meer heran.

Nach dem Ende des sechswöchigen Aufenthalts zeigte sich Tucholsky mit seiner Produktion sehr zufrieden:

Hier ist quantitativ enorm viel gekommen – nur nicht das, wozu ich hergefahren bin. […] Und nächsten Sommer macht, wenn GOtt ihm Gesundheit gibt, eine Reise nach Schweden, mit Malzen, wie?

Die Reise machte Tucholsky tatsächlich. Allerdings nicht mit Malzen (Mary), die sich zwischenzeitlich von ihm getrennt hatte, sondern mit seiner Geliebten Lisa Matthias, dem »Lottchen«. Nicht erst im Sommer, sondern schon am 5. April 1929 reisten beide in Schweden ein. Ebenso wie der Ich-Erzähler mit seiner »Prinzessin« in Schloß Gripsholm fuhren auch Tucholsky und Matthias zunächst nach Stockholm. »Eine Stadt mit Wasser ist immer schön«, notierte er in der kleinen Sommergeschichte beiläufig, womit er den Reiz der schwedischen Hauptstadt schon in großen Teilen erfasst hat. »Wunderschöne junge Frauen gingen durch die Straßen … von einem geradezu lockenden Blond«, die heutzutage von lauter übergewichtigen Kreuzfahrttouristinnen und knipsenden Asiaten verdrängt werden.


Eine Stadt mit Wasser ist immer schön…

Tucholsky zog es damals schnell aufs schwedische Land. Zunächst mietete er in der Nähe von Läggesta am Mälarsee das Haus Fjälltorp (sprich: Fjälltorp). Dort blieb er von April bis Oktober 1929. Von Läggesta, wen nimmt’s wunder, ist es nicht weit zum Schloss Gripsholm. Noch immer dampft eine Schmalspurbahn die 4,5 Kilometer lange Strecke nach Mariefred. Der Bahnhof hat sich seit Tucholskys Zeiten wohl kaum verändert. »Eigentlich war es nur ein kleines Haus«, schrieb er, »das aber furchtbar ernst tat und vor lauter Bahnhof vergessen hatte, daß es Haus war.« Inzwischen hat es vor lauter Museum vergessen, dass es Bahnhof ist.


Wo alle bessern Geschichten anfangen: am Bahnhof.

»Sie kämen nur sonntags«, heißt in Schloß Gripsholm über die Touristen. Das stimmt nicht mehr. Tucholsky hat mit seinem Buch selbst dazu beigetragen, dass ein Besuch des Schlosses zum Pflichtprogramm für deutsche Schwedenreisende gehört. »Wo hat er denn nun im Schloss gewohnt?«, dürften sich manche nach der Lektüre des Büchleins fragen. Dies kann selbst die deutsche Schlossführerin Maren von Bothmer nicht beantworten, die eines der kleinen Häuschen vor dem Schlossgraben bewohnt. Dafür erklärt sie gerne, wo Daddy und die Prinzessin alias Peter und Lydia alias Kurt und Lisa tatsächlich untergeschlüpft waren. Früher fragten die deutschen Touristen noch, ob sie ebenfalls den angeblichen Schlossanbau mit Blick auf See und Park mieten könnten. Diesen Wunsch dürften angesichts der Besucherscharen wohl nur noch wenige verspüren.


Mariefred ist eine klitzekleine Stadt am Mälarsee.

Anders als in Rheinsberg, wo ein Tucholsky-Museum in den Schlossräumen eingerichtet wurde, gehört der deutsche Schriftsteller nicht zur offiziellen Geschichte des schwedischen Königsschlosses. Als der Journalist Herman Lindqvist (eine Art schwedischer Guido Knopp) jüngst den Lesern des Aftonbladet die Schlossgeschichte erzählte, kam Tucholsky nicht einmal darin vor. Im Schlossladen liegt auch kein Exemplar des Buches aus, werden keine Tucholsky-Postkarten verkauft. Dazu muss man schon in den Buchladen in der Storgatan gehen. Dort gibt es tatsächlich eine »Tucholsky-Ecke«, und eine Ausgabe von Schloß Gripsholm liegt verkaufsgünstig an der Kasse. Gibt es Tucholsky auch auf Schwedisch? Derzeit nicht, sagt der Vorsitzende des schwedischen PEN-Clubs, Ola Larsmo. Es habe zwar schon Übersetzungen des Buches gegeben, doch die seien derzeit vergriffen. Der PEN-Club vergibt jedes Jahr ein mit rund 16.000 Euro dotiertes Tucholsky-Stipendium. Es geht an Schriftsteller, die im Exil leben müssen, und soll ihnen ein wirtschaftliches unabhängiges Arbeiten ermöglichen. Mit dem Stipendium wäre Tucholsky damals nicht lange über die Runden gekommen – aber dazu später mehr.

In dem Mariefreder Buchladen liegen auch altmodisch gestaltete Postkarten, die Fotos von Tucholskys Grab zeigen. Ach ja, da war noch was. An diesem idyllischen Ort, den er literarisch verewigte, fand er selbst seine letzte Ruhestätte. Anders als das Schloss wird Tucholskys Grab jedoch von deutlich weniger Touristen aufgesucht. Der Friedhof liegt am Ortsausgang ( Ärnäsvägen) in Richtung Kalkudden. Auf einem Lageplan am Eingang ist ein rotes T eingezeichnet, das die Lage des Grabes markiert.

Es hilft aber auch, nach einer Eiche Ausschau zu halten, unter der sich die schwere Granitplatte mit den vier klobigen Metallringen befindet. Die Entscheidung, die Urne mit seiner Asche dort beizusetzen, traf Tucholskys schwedische Helferin und Geliebte Gertrude Meyer. Laut Tucholsky-Biographin Helga Bemman erfüllte sie damit dessen letzten Wunsch. Unlängst hat der niederländische Tucholsky-Fan Henk Mantel ein Büchlein um die Idee geschrieben, dass Tucholsky selbst diesen Ort ausgesucht hat, weil er damit seinen Frieden mit seiner zweiten Frau Mary habe ausdrücken wollen. Das klingt charmant, ist aber letztlich nicht zu beweisen und eher unwahrscheinlich.

Es mutet ein wenig merkwürdig an, dass Tucholsky und Lisa Matthias auf der Suche nach einem dauerhaften Aufenthaltsort ausgerechnet im 400 Kilometer entfernten westschwedischen Hindås (sprich: Hindoos) landeten. Aber der kleine Ort in der Nähe von Göteborg war für Tucholsky wohl schneller von Deutschland aus zu erreichen. Im August 1929 mietete er die Villa Nedsjölund (sprich: Nedschölund), wo er im Dezember 1935 die tödliche Dosis Schlafmittel nehmen sollte.

Die Tatsache, dass Tucholsky in Hindås wohnte, wird nicht einmal in den Reiseführern erwähnt. Auch ist das Haus nicht so leicht wie das etwas auffälligere und besser ausgeschilderte Schloss Gripsholm zu finden. Kommt man von der Autobahn aus an den See Västra Nedsjön, stößt man rechterhand zunächst auf den Eingang zum Hindåsgården, einem Konferenzzentrum. Links geht es in den Ort. Eine vorausgegangene Webrecherche hatte ergeben, dass man in der Bibliothek von Hindås durchaus weiß, wo Tucholskys Villa liegt. Ein Straßenname fand sich aber weder in diesem noch jenem Artikel. Also gehts zunächst einmal auf die Suche zur Bibliothek, die sich oberhalb des Bahnhofs befindet.


Mit dem Zug war Tucholsky schnell in Göteborg.

Wie fast alles in Schweden hat auch die Bücherei im Sommer »semester«, also das, was für Studenten vor der Bologna-Reform ohnehin Urlaub bedeutete. Aber nebenan in einer Galerie hat man ebenfalls schon von Tucholskys früherem Wohnsitz gehört. Auf einem vorsorglich mitgebrachten Stadtplan von Google-Maps machen die beiden Galerie-Damen nach einigem Hin und Her ein Kreuz an der äußersten rechten Ecke des Ausdrucks. Da müsse das Haus sein. Groß und blau, gar nicht zu übersehen. In der angegeben Ecke von Hindås, östlich des im Jugendstil erbauten Bahnhofs, findet sich aber kein Haus, das annähernd der Villa Nedsjöslund ähnelt. Dafür ein interessantes Phänomen: die einzige Frau in Schweden, die kein Englisch versteht. Daher kann Frau Ingen Engelska, wie sie sich vorstellt, leider auch keine anderen Ort im Stadtplan ankreuzen. Was bleibt also anderes übrig, als das Ufer weiter abzufahren und Ausschau nach einem großen, blauen Haus zu halten. Und tatsächlich, gleich hinter dem Eingang zum zunächst verschmähten Hindåsgården steht solch ein Gebäude. Letzte Gewissheit bringt eine Gedenktafel, die unten an der Gartenmauer angebracht ist.


Till sin död lebte Tucholsky hier.

Um es für weitere Suchende festzuhalten: Die Villa liegt im Iva Bergers Väg und bietet noch immer einen unverbauten Blick auf den See. Das Haus ist vor kurzem renoviert worden und macht einen imposanten Eindruck.

Mit einem Stipendium von 16.000 Euro wäre Tucholsky damals vermutlich nicht lange über die Runden gekommen. Bei seinem Tod schuldete er seiner Züricher Freundin Hedwig Müller 10.000 Schweizer Franken. Weit mehr als das damalige Jahresgehalt eines Schweizer Volksschullehrers. Auch aus finanziellen Gründen wollte er in der Zeit vor seinem Tod die Villa aufgeben. Den großen Hausstand auflösen, sich verkleinern, möglicherweise an die schwedische Ostküste ziehen. Oder in die Schweiz, zu Hedwig Müller. Seine schwedische Geliebte Gertrude Meyer machte sich hingegen Hoffnungen, dass Tucholsky sie heirate, mit ihm den Flügel eines Schlosses miete, wo auch immer. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen.


Ich weiß nichts vom Stil dieser Villa – ich weiß nur: wenn ich mir eine baute, so eine baute ich mir.

Meyer fand Tucholsky im Laufe des 21. Dezember 1935 bewusstlos in dessen Schlafzimmer. Sie nährte, zum Teil wohl wider besseres Wissen, von Anfang an die Legende vom Selbstmord aus Verzweiflung. Verzweiflung über den Gesundheitszustand, die politische Situation in Deutschland, seine allgemeine Lage. Nichtsdestotrotz ist bis heute unklar, was zu dieser letzten Fahrt Tucholskys von Hindås ins Sahlgrenska Krankenhaus nach Göteborg führte. Dort stellte man an jenem Abend um 21.55 Uhr seinen Tod fest. Die Ursache nach der Obduktion mit zwei Fragezeichen: »Intoxicatio ? (veronal ?)«

Seit diesem Tag hat sich die schwedische Landmasse wohl gut 30 Zentimeter aus dem Meer gehoben. Wie lange es dauern wird, bis die ganze Wahrheit um Tucholskys Tod aus der Vergangenheit auftaucht, lässt sich hingegen nicht abschätzen. Vielleicht ist Schweden aber nicht nur ein langes, sondern auch ein langsames Land.

14.9.2010

Der bewachte Medienschauplatz

Wo immer jemand für die Behauptung belangt werden soll, Soldaten seien Mörder, darf der Hinweis auf den jahrzehntelangen Streit um Tucholskys Diktum nicht fehlen. So auch in diesem neuen Fall, der den Linke-Politiker Thies Gleiss betrifft. Der stellvertretende Landeschef der nordrhein-westfälischen Linkspartei schrieb am 20. Mai dieses Jahre in der jungen welt:

An der Berliner Mauer starben 136 Menschen eines gewaltsamen Todes, das ist unmenschlich und verbrecherisch, aber in Afghanistan haben von SPD und Grüne geschickte Mördersoldaten schon deutlich mehr Menschen umgebracht.

Das brachte ihm Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin ein, wie diverse Medien berichteten. Das Neue Deutschland behandelte den Fall recht ausführlich und fasste die juristischen Feinheiten gut zusammen:

Darf man Soldaten in Deutschland als Mörder bezeichnen? Auch dann, wenn auch oder ausschließlich deutsche Militärs gemeint sind? Überwiegt im Zweifelsfall die Meinungsfreiheit der Soldatenkritiker oder der Ehrenschutz der Soldaten? Diese Fragen beschäftigen deutsche Gerichte seit 1931. Damals hatte der Publizist Kurt Tucholsky eben jenen Satz, der bis heute die Gemüter regt, in der Zeitschrift »Die Weltbühne« veröffentlicht. Nach mehreren höchstrichterlichen Urteilen und Beschlüssen ist klar: »Soldaten sind Mörder« wird in der Regel toleriert. Die Aussage »Bundeswehrsoldaten sind Mörder« jedoch ist nach deutschem Recht strafbar, wird zumindest als Beleidigung, mitunter als Volksverhetzung bewertet. Bundeswehrsoldaten, so die Juristenlogik, seien im Gegensatz zu »Soldaten« ein zahlenmäßig überschaubarer und abgrenzbarer Personenkreis und somit auch als Kollektiv beleidigungsfähig.

Die ganzen Verästelungen der Debatte führt der Wikipedia-Artikel Soldaten sind Mörder auf. Den Bezug zum Angriff auf die Tanklastzüge bei Kundus im September 2009, der Gleiss zu seiner Aussage bewogen haben dürfte, stellte Otto Köhler im Ossietzky her, wo er unter anderem schrieb:

»Soldaten sind Mörder«. Dies in der Weltbühne zu schreiben, wurde einst in der Weimarer Republik von deren strengem Reichsgericht Kurt Tucholsky nicht untersagt.

Da irrt sich der Tucholsky-Preisträger von 2007 allerdings ein bisschen. Denn der Prozess gegen Carl von Ossietzky, der anstelle des im Ausland lebenden Tucholsky vor Gericht stand, fand nur vor dem Schöffengericht Charlottenburg statt. Die Revision wurde vom Kammergericht Berlin abgelehnt. Das strenge Reichsgericht hätte sicherlich einen Dreh gefunden, Ossietzky zu den anderthalbjahren Haft aus dem Weltbühne-Prozess noch ein paar Monate mehr aufzubrummen.

Aber, wie oben erklärt: Der frühere Feldpolizeikommissar und Dr. iur. Tucholsky schrieb wohlwissend »Soldaten sind Mörder«. Es ging ihm darum, die Institution des Krieges als solche anzuprangern.

Nachdem die Bundesstaatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen Oberst Klein trotz der eingeräumten Tötung von Zivilisten eingestellt hat, wird nun die Staatsanwaltschaft in ihrem Verfahren gegen Gleiss ein leichtes Spiel haben. Dann wird in Berlin vielleicht doch noch jemand wegen der Wortverbindung »Soldaten« und »Mörder« verurteilt.

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