10.1.2005

Exzellente Diskussionen

Bei der freien Internet-Enzyklopädie Wikipedia läuft zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monaten eine Diskussion darüber, ob der Artikel über Kurt Tucholsky zu den exzellenten Artikeln gezählt werden soll. Die frühere Diskussion ist inzwischen länger als der Artikel selbst, an der neuen Abstimmung kann man sich hier beteiligen. Die Abstimmung endet am 29. Januar 2005.

8.1.2005

Auf großem Fuß

Aus seiner Abneigung gegen die Tanzkunst der Zwanziger Jahre hat Tucholsky keinen Hehl gemacht:

Die Ekstasen der vielen jungen Mädchen mit den großen Füßen in Berlin habe ich nie so recht verstanden, und warum alle Hysterikerynnien, die einen Silberring mit grünem Stein auf dem rechten Zeigefinger tragen, nun grade tanzen müssen, war mir von je rätselhaft.
„Valeska Gert“, in: Die Weltbühne, 17.2.1921, S. 204

Von dieser Kritik nahm Tucholsky die Tänzerin Valeska Gert ausdrücklich aus, einzelne Teile ihres Programmes bezeichnete er im oben genannten Text als „das Frechste, was wohl je auf einer Bühne gemacht worden ist“.
Dieses Lob taucht auch in Amelie Soykas Sammelband über die Tänzerinnen der Moderne wieder auf, der in der Süddeutschen Zeitung vom 7. Januar auf Seite 14 besprochen wird.
Die von Gert dargestellte „Canaille“ („eine geniale Leistung“) hat Tucholsky so gut gefallen, dass er sie ein Jahr später in der Rezension eines Tanzkunstbuches ein weiteres Mal erwähnte. Für den Autor des Buches, Erich Blaß, fand er ebenfalls lobende Worte:

Die Charakteristiken der großen Tänzerinnen sind so unaufdringlich und bescheiden, so leise und so klug abgefaßt, daß man seine helle Freude haben muß.
„Tanzkunst“, in: Die Weltbühne, 20.7.1922, S. 71

Ob dasselbe auch für die Beiträge in Amelie Soykas Sammelband gilt, geht aus der SZ-Rezension leider nicht hervor.

Tucholsky-Abend in Hamburg

Am 9. Januar 2005 wäre Kurt Tucholsky 115 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass wiederhole die Schauspielerin Christel Lohse ihren Tucholsky-Abend, schreibt das Hamburger Abendblatt in einer kurzen Meldung. Da die Meldung alle wichtigen Angaben für potenzielle Besucher enthält, kann man darüber hinwegsehen, dass die Überschrift so klingt, als würde Tucholsky bei der Hommage selbst vorbeikommen.

7.1.2005

Zum Glück nur fast

Die Süddeutsche Zeitung präsentiert den neu erschienenen Band über den französischen Germanisten Robert Minder (1902-1980). Laut SZ war Minder

zu seiner Zeit eine der wichtigen Brücken zwischen Frankreich und Deutschland. Er gründete schon 1923 als Student an der Ecole Normale Supérieure eine Gruppe, die deutsche Intellektuelle wie Kurt Tucholsky, Heinrich Mann, Thomas Mann, Hugo von Hofmannsthal, Walter Mehring nach Frankreich einlud und Lebensmittel an hungernde Kinder im Ruhrgebiet versandte.
Hartmut Kaelble: „Der Vermittler“. In: SZ, 7.1.2005, S. 14

Im Falle Tucholskys und Mehrings waren diese Einladungen allerdings überflüssig, schließlich lebten sie in den zwanziger Jahren ohnehin in Paris. Tucholsky berichtete am 11. Februar 1926 an die Schauspielerin Kate Kühl, dass er „etwa 40 Vorträge gehalten“ habe. Meistens war er von der „Ligue des Droits de L`Homme“ eingeladen worden. Wie Vorträge von Thomas Mann und Alfred Kerr auf das Pariser Publikum wirkten, schilderte Tucholsky in dem Artikel „Deutsche Woche in Paris“. Darin heißt es:

Sehr bezeichnend ist das Publikum dieser pseudopazifistischen Veranstaltungen. Was sofort auffällt, ist der fast vollkommene Mangel an Jugend. Wo ist die -? Auf der andern Seite. Aber wäre ich zwanzig Jahre: ich ginge auch dorthin, wo etwas getan wird, wo Schwung sitzt, Kraft, Aktion, blutgeschwellte Adern. Wenn man in der Liebe stets zwanzig Jahre ist, dann ist man in der demokratischen Politik immer hundert. Manche werden gleich so geboren.
„Deutsche Woche in Paris“. In: Die Weltbühne, 9.2.1926, S. 206

Vielleicht war Robert Minder einer der Gründe für das Wörtchen „fast“ im zweiten Satz des Zitates.

6.1.2005

Was Wotan weihen wolle

Die Germanistin Anette Schaumlöffel hat sich nach Angaben ihres Verlages Random House während ihres Studiums mit nordischer Mythologie und Kurt Tucholsky beschäftigt. Herausgekommen ist dabei keine trockene Abhandlung über „Das Verhältnis Kurt Tucholskys zu den völkischen Bewegungen unter besonderer Berücksichtigung des Gedichtes ‚Olle Germanen'“, sondern ein „herrlicher Gesellschaftsroman im Fantasy-Pelz“ (Nautilus). „Die vergessenen Götter“ heißt das Buch, in dem laut Klappentext die junge Kölner Assistentin Ariane „eine verheißungsvolle Männerbekanntschaft“ macht, bei der es sich in Wahrheit um Gott Odin handelt. Was das Ganze vielleicht doch mit Tucholsky zu tun haben könnte, hat auch die taz in ihrer Rezension nicht herausfinden können.

2.1.2005

Die Mühen des Patriotismus

Die taz beschäftigt sich in ihrer Silvesterausgabe 2004 auf zwei Seiten mit den „Mühen des Patriotismus“. Wenn es um die Themen Deutschland und Heimat geht, darf eine Erwähnung von Tucholskys Buch „Deutschland, Deutschland über alles“ – und insbesondere des abschließenden Textes „Heimat“- nicht fehlen. Christian Semler, der gerne mal ein paar Verse als Tucholsky-Zitat ausgibt, die gar nicht von „Tucho“ (Christian Semler) stammen (im Falle Tengelmann von Victor Arnold), hat dieses Mal richtig in den Text geschaut:

„Wer aber weiß, was die Musik der Berge ist, wer die tönen hören kann, wer den Rhythmus einer Landschaft spürt … nein, wer gar nichts andres spürt, als daß er zu Hause ist; daß das da sein Land ist, sein Berg, sein See – auch wenn er nicht einen Fuß des Bodens besitzt … es gibt ein Gefühl jenseits aller Politik, und aus diesem Gefühl heraus lieben wir dieses Land.“
Aus: Heimat. In: Deutschland, Deutschland über alles. Berlin 1929, S. 227.

In seinem Kommentar „Auf vertrautem Boden“ zieht Semler daraus den Schluss, dass Tucholsky die deutschen Landschaften nur „menschenleer“ geliebt habe. Zwischen den Bewohnern des Landes, auch wenn es sich um „gute“ Deutsche wie „Kommunisten, Sozialisten, Freiheitsliebende aller Grade“ handele, und den Landschaften stelle Tucholsky keine Verbindung her. Semler hält eine solche Liebe zwar für „wenig human, aber durchaus vorstellbar“.

Was ist das Sudelblog?

„Sudelbuch“ nannte der deutsche Schriftsteller und Journalist Kurt Tucholsky sein Notizbuch, das er von 1928 bis 1935 mit sich führte. In Anlehnung an die „Sudelbücher“ von Georg Christoph Lichtenberg notierte Tucholsky darin eigene Beobachtungen und sprachliche Einfälle, aber auch Bemerkungen und witzige Äußerungen anderer Personen.
Der letzte Eintrag im „Sudelbuch“, kurz vor seinem Tod am 21. Dezember 1935 aufgezeichnet, war die berühmte Treppe:

Eine Treppe

In diesem Sudelblog soll notiert werden, wo und in welchem Zusammenhang Tucholsky in den Medien zitiert oder sein Leben und Werk besprochen werden. Die Hinweise auf diese Fundstellen werden nach Möglichkeit mit Angaben zur exakten Zitatstelle und zur Entstehung des Originaltextes ergänzt. Gelegentlich werden mit Tucholsky-Zitaten auch aktuelle politische Ereignisse kommentiert.
Sudelblog.de ist daher eine Art literarisches Medienblog für Tucholsky-Fans.


Aus dem Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm:

SUDELBUCH, n., buch, in welches man die erste nachlässige fassung eines später sorgfältig abzuschreibenden textes schreibt, kladde, besonders die geschäftskladde des kaufmanns: sudelbuch adversaria, libellus collectaneorum, ein buch darein man täglich schreibet, sudel oder kleckbuch GOLIUS onom. (1585) 149; adversaria, rapulatus oder sudelbuch oder papier, darinn man etwas ohne ordnung auffzeichnet und rapuliret, das nachmals mit fleisz wirdt abgeschrieben HEUPOLD dict. (1620) 14, vgl. STAUBTOBLER 4, 993: strazze, in der handlung, das sudelbuch, wie kladde VOIGT hwb. f. d. geschäftsführ. (1807) 2, 466; nach Lichtenbergs beispiel habe ich mir ein sogenanntes wastebook (sudelbuch) angeschafft PLATEN tageb. 1, 509, vgl. LICHTENBERG verm. schr. 1, XIX; entsprechend 2sudeln 3 e auf den inhalt gedruckter bücher bezogen: ich weisz, Stöcklein, dasz sie an das schnelle dahinfahren und versterben der sudelbücher (der minderwertigen bücher) sich am wenigsten stoszen JEAN PAUL 37, 66 Hempel; woher haben sie denn das abgeschrieben, aus welchem sudelbuche? LASSALLE red. u. schr. 2, 451.

1.1.2005

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2.1.2004

Originaltexte

Folgende Originaltexte und -briefe von Kurt Tucholsky sind bislang auf www.sudelblog.de dokumentiert worden:

1907

1912

1914

1918

1919

1922

1924

1925

1926

1928

1929

1930

1931

1932

1934

1935

1.1.2004

Wie mache ich mich unbeliebt?

Da gibt es nun mehrere Mittel. Man kann einer Dame, die man ein Jahr nicht gesehen hat, sagen, man habe sie sofort wiedererkannt, und, wenn sie fragt, woran, antworten: „An Ihrem Hut, gnädige Frau!“ – Man kann in einer Gesellschaft, wo der Hausherr Stahlhelmvorsitzender ist, die Sowjets loben und außerdem dreimal von der Käsetorte nehmen. – Man kann eine junge Frau, die man nicht kennt und die in Umständen ist, fragen, wann sie denn zu heiraten gedächte … Aber damit verschnupft man immer nur einen kleinen Kreis von Leuten, und das ist nicht das Richtige. Wenn man ganz sichergehen will, gleich eine ganze Kompanie auf Jahre hinaus zu verärgern, dann braucht man nur Witze über einen Stand zu reißen. Man tue es – gehe aber unmittelbar nach Begehung des Delikts außer Landes.
Du darfst auf den Grafen von Henning sagen, er sei ein Ritter von der traurigen Gestalt. Du darfst auf den Postschaffner Krause sagen, er malträtiere seine Frau und verprügele sie jeden Abend mit einem (neuen) Plätteisen. Du darfst auf den Kaufmann Lämmle sagen, er sei ein böser Pedant. Darüber wird zu reden sein. Wenn du aber auf alle Grafen, auf die Postschaffner und auf den Kaufmannsstand etwas sagst – und nun gar etwas Lustiges –: dann verteile die Güter dieser Erde – Anzüge, Blumentöpfe und Zeitschriftenabonnements – an deine Kinder; ordne deine Schulden – Miete, Effekten und Zeitschriftenabonnements – und entwetze. Dein Leben ist verwirkt.
Denn nichts ist so groß wie die Gruppeneitelkeit.
Nun ist ja verständlich, daß sich eine wirtschaftliche oder geistige Gruppe gegen die Beleidigungen anderer schützt. Aber schon die Schilderung ihrer Berufseigentümlichkeiten wird mit äußerstem Mißtrauen betrachtet, und Gnade Gott, wenn der Spaß gar etwas in die Einzelheiten geht! Die seligen ›Fliegenden Blätter‹ hatten so ihre traditionellen Heiligtümer: die Zahnärzte, die weinpanschenden Wirte, die Studenten. (Die Schwiegermütter scheiden aus – es gab damals noch keinen Reichsverband Deutscher Schwiegermütter e. V.) Ich möchte heutzutage nicht Fliegenderblätterredakteur sein – es regnete wahrscheinlich Boykotts, Beleidigungsklagen und Kontrahagen aller Art. Hier ist ein großes Tabu.
Schade. Denn die Aufgabe eines modernen Humoristen wäre eben nicht, sich spaßige Einzelfälle auszudenken, sondern den Querschnitt zu ziehen, die ungeheure Gleichheit, hervorgerufen durch die Zivilisation, aufzuzeigen, die vollkommene Kongruenz selbst in den Gefühlen, die absolute Übereinstimmung aller Wesen unter gleichen wirtschaftlichen Bedingungen.
In Amerika ist diese Art von Humor viel verbreiteter. Ich weiß nicht, woran das liegt: ob die Leute da mehr Spaß verstehen, ob sie empfänglicher für diese Selbstironie sind – jedenfalls lebt der Humor Stephan Leacocks durchaus davon (die Leser der ›Vossischen Zeitung‹ kennen Arbeiten dieses Schriftstellers). Hier liegt die wirkliche Komik unserer Zeit.
„Ja, Sie dürfen aber nicht verletzend wirken –!“ Nachmachen verletzt immer. Das wissen schon die Kinder, wenn sie beim Spielen den Murmelpartner bis zur Erschöpfung damit ärgern, daß sie ihn nachahmen. Und es trifft immer ein bißchen schmerzlich, wenn man gut nachahmt, wenn man ›echt‹ kopiert. Bei uns darf man es gar nicht.
Natürlich hat jede Gruppe ihre besonderen Eigentümlichkeiten, ihre Eigenheiten, ihre lächerlichen Seiten. Hier ist nicht die Rede von ihren wirklichen Fehlern – sondern gerade von der Komik ihrer Betätigung, von dem eigentümlichen Humor, der immer entsteht, wenn Leute eine Sache ihr ganzes Leben lang immer wieder tun. Da ist keiner ausgeschlossen: die Buchhalter nicht und nicht die Redakteure, die Ärzte nicht und nicht die Modekaufleute, nicht die Schalterbeamten, die Bankiers und die Telegrafenbauuntersekretäre.
Beim Schutzmann gesteht man dem Spaßmacher gewisse Rechte zu. Bei der Marktfrau auch noch. Beim Bürokraten auch. Beim Schieber. (Je verwaschener der Begriff, desto weniger stößt man an.) Beim – ja, bei wem? Beim andern.
Denn bei jedem Gruppenspaß sagt der Angehörige der Gruppe unfehlbar: „Das ist generalisiert. Das mag’s ja vereinzelt geben. Aber ich bin jetzt dreißig Jahre in meinem Beruf – bei mir gibt’s so etwas nicht. Das ist eine Karikatur.“ Krach, grobe Briefe, Rechtsanwalt, Protest, beleidigt.
Anders ist’s mit Charakterisierungen von vorübergehenden Gruppen. „Der Reisende“ – das ist erlaubt. So hat L’Europe Novelle in ihrem Septemberheft eine reizende kleine Schilderung von Francis de Miomandre Kleiner Katechismus des Reisenden, wo er sich über alles lustig macht: über den Reisenden, die Reisende, die großen Schrankkoffer, in denen durch die Treffsicherheit der Gepäckträger alles durcheinanderpurzelt; er zieht über das Meer, den Wald und das Gebirge her, jeder Absatz hört immer auf: „Im allgemeinen ist es dort mächtig kalt“ – ja, das darf er alles. Sobald er aber präzise, konkret und genauer wird, dann geht’s schief.
Dahinter liegen ganz ernsthafte soziologische Fragen verborgen – ich weiß wohl. Aber man sollte doch etwas weitherziger sein. Denn der Humor der Einzeltypen, der Individuen, der schrulligen Sonderlinge ist dahin und vorbei. Was heute gilt, ist die Komik des Typus.
Die Komik des ärztlichen Sprechzimmers, die Komik der Sekretärin, des Delikateßwarenhändlers, des Portiers, des Ministerialdirektors, des Schriftstellers, der Studentin – ein scharfer Beobachter, der da aus Hunderten von gut gesehenen Typen den Typ herausschält –: der ist, wenn er auch noch Humor hat, ein Humorist. Und man sollte es ihm nicht so verdenken. Besinnen Sie sich auf diese Komiker, die manchmal auf dem Varieté eine Kammerzofe nachahmen, mit den Bewegungen, die alle Zofen haben? Denken Sie an Chaplin, der sämtliche Handwerke der Welt erfühlt hat und die allzu leichten, vor Mühelosigkeit ein bißchen gezierten Handhabungen eines Friseurs ebenso kopiert wie einen Mixer, der mit seinen Flaschen herumwirtschaftet. Darin ist schon leise Parodie, überlegener Humor, vielleicht Kritik.
Dem Satiriker gab ein Gott zu sagen, was sie treiben. Man kann ja nun nicht gerade verlangen, daß der Großpapa, dem der Enkel einen kleinen Flitzbogenpfeil in die hintere, untere Schlafrockseite bohrt, dem guten Kind auch noch einen Bonbon gibt. Aber nicht gleich aufspringen und mit harten Gegenständen werfen. Die Würde muß es sich gefallen lassen, daß sie manchmal am Bart gezupft wird. (Auch Bartlose haben einen Bart, mitunter.)
Denn die moderne Sorte Humorist muß heute noch mit einem Schutzpanzer umhergehen:
Gute Leute! Nicht schießen!

Autorenangabe: Peter Panter

Ersterscheinung: Vossische Zeitung, 2. Oktober 1924, Nr. 468.

Editionen: Kurt Tucholsky: Gesamtausgabe. Texte und Briefe. Hrsg. von Antje Bonitz, Dirk Grathoff, Michael Hepp, Gerhard Kraiker. 22 Bände, Rowohlt Verlag, Reinbek 1996ff., 1924, S. 253 ff.

Ders.: Gesammelte Werke in 10 Bänden. Hrsg. von Mary Gerold-Tucholsky und Fritz J. Raddatz. Rowohlt Verlag, Reinbek 1975. Band 10, S. 158 ff.

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